Uneingeschränkter U-Boot-Krieg

#1 von Munz , 23.02.2011 23:24

Als Reaktion auf die von den Briten verhängte Seeblockade erklärte die Seekriegsleitung die Gewässer um die Britischen Inseln zum militärischen Operationsgebiet. Die wenigen einsetzbaren U-Boote sollten dort eine Gegenblockade errichten. Da aufgetauchte U-Boote den Geschützen von Handelsschiffen gegenüber schutzlos waren, befahl die Marineleitung am 22. Februar 1915, Schiffe der Feindstaaten ohne Vorwarnung zu torpedieren. Dieses Vorgehen rief scharfen Protest der neutralen Staaten, insbesondere den der USA, hervor. Als ein deutsches U-Boot am 7. Mai 1915 den britischen Passagierdampfer "Lusitania" versenkte, befanden sich unter den fast 1.200 Opfern auch 139 US-Staatsbürger. Aus Sorge vor einer weiteren Belastung der inzwischen sehr gespannten Beziehungen zu den USA wurde der uneingeschränkte U-Boot-Krieg zunächst eingestellt. Angesichts der immer schlimmer werdenden Versorgungslage erklärte die Marineleitung jedoch, England werde bei einer Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs in sechs Monaten kapitulieren. Daraufhin nahm die Oberste Heeresleitung (OHL) diesen Krieg am 1. Februar 1917 wieder auf. Das führte zur amerikanischen Kriegserklärung vom 6. April 1917.


http://www.dhm.de/lemo/html/wk1/kriegsve...boot/index.html


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zuletzt bearbeitet 23.02.2011 | Top

Lusitania

#2 von Munz , 24.02.2011 08:22


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